Neue Austernwand zieht Blicke der Gäste auf sich

Könnt ihr die Europäische und die Pazifische Auster auseinanderhalten? Wisst ihr, wieviel Wasser eine Auster pro Tag filtert? Alles Wissenswerte rund um die beiden Muschelarten findet ihr ab sofort im Themenbereich »Leben mit Naturgewalten«. Die Agentur gwf, Wissenschaftler:innen des Alfred-Wegener-Instituts und das Team Naturgewalten haben eng zusammengearbeitet. Das Ergebnis überzeugt: Aktuelle Texte, eine Fühlstation und ein Touchscreen-Monitor bereiten das Thema Lebensraum »Auster« abwechslungsreich auf. Informationen über die Wiederansiedlung der Europäischen Auster in der Nordsee runden das Angebot ab.

Austernwand

Neue Themenwand: Lebensraum Austernriff

In Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut sind wir dabei, das Thema Austern neu aufzubereiten. Unter dem Arbeitstitel »Lebensraum Austernriff« präsentieren wir die große Bedeutung der Austernbänke für die Lebensvielfalt im Wattenmeer. Beleuchtet werden sowohl die eingeschleppte Pazifische Auster als auch die im Wattenmeer ausgestorbene Europäische Auster. Vorgestellt wird auch ein Projekt zur Wiederansiedlung der Europäischen Austern in der Nordsee. Eine Fühlstation, das Modell eines Austernriffs sowie eine Medienstation runden das geplante Angebot ab. Die Fertigstellung ist für Juni dieses Jahres geplant.

Austern und Konsorten

Strick-Kunstwerke zeigen Algenvielfalt

Textilkünstlerin Ute Frederich hatte im Herbst 2018 in Zusammenarbeit mit dem Erlebniszentrum Naturgewalten einen Strickwettbewerb organisiert. Thema war Kieselalgen, Blasentang und Co. Aufgerufen waren alle Strickfans, ihre Werke zu dem Thema einzureichen. Jetzt wurden die Sieger gekürt. »Ich lege gern das Augenmerk auf Dinge, die nicht offensichtlich sind, oder die einem nicht täglich begegnen«, erklärt Ute Frederich den doch ungewöhnlichen Titel des Wettbewerbs. Zuerst wollte sie gern etwas zu den europäischen und pazifischen Austern machen, bis sie Matthias Strasser, Leiter des Erlebniszentrums, in die Aquarienräume der benachbarten Wattenmeerstation des Alfred-Wegener-Instituts folgte. »Ich war dort so begeistert von der Vielfalt und Schönheit der Kieselalgengebilde, dass mir gleich der Wettbewerb in den Sinn kam. »Zahlreiche große und kleine Werke wurden im Winter an das Erlebniszentrum geschickt und im Dachgeschoss ausgestellt.

Die Gewinner haben dieser Tage Post erhalten mit neuer Wolle und Stoffen für die nächsten kreativen Stunden. »Im November startet mein nächstes Strickfestival, dazu werde ich mir bestimmt wieder etwas ganz Besonderes überlegen«, so Ute Frederich. Weitere Infos gibt es unter www.strickurlaub.de.

Strickkunstwerke